Tiny-Houses: Lebensräume der Zukunft?

Florian Schick und sein Tiny-House zu Gast beim "Bauhaus der Gesellschaft"

Architekten, Querdenkerinnen, Künstler, Designerinnen und Menschen auf der Suche nach neuen Wohnformen beschäftigen sich mit „Mini-Häusern". Mit einer maximalen Grundfläche von 25 m² lösen sie nicht nur große Faszination aus – Sie werden als Wohn-, Lebens- und Nachbarschaftsräume der Zukunft gehandelt und lösen damit starke Kontroversen aus. Klar ist: Die aktuelle, weltweit florierende „Tiny-House"-Bewegung ist ein lebendiges Beispiel für die Zusammenwirkung von gesellschaftlichen Diskursen – beispielsweise über bezahlbaren Wohnraum – und lösungsorientierten Gestaltungsformen.

Tiny-House-Besichtigungen
Wie lassen sich Tiny-Houses als Lebensräume der Zukunft einsetzen? Der Oldenburger Architekturgestalter Florian Schick (www.schick.haus) gewährt uns Eintritt in sein beschauliches Mini-Haus „Pinot". Bei der Planung und Entwicklung seines mobilen Heims spielten Prämissen wie Nachhaltigkeit, Recycling und Energie-Effizienz eine besondere Rolle. Während des „Bauhauses für Gesellschaft" stehen die Türen seines selbst gebauten Tiny-Houses zur Besichtigung offen, sodass Du Dir selbst einen Eindruck machen kannst von Raumgefühl, Potential und gestalterischen Lösungen auf kleinster Fläche...

Samstag, 10 –18 Uhr
Sonntag, 11 – 18 Uhr
Ort: Platz I
kostenfrei, Zugänglichkeit eingeschränkt

Tiny talk mit Florian Schick
Im offenen Gespräch gibt Florian Schick Einblicke in die Planungs- und Entwicklungsschritte seines Tiny-Houses – vom Konzept über erster Entwürfe bis zur Realisierung. Wie liefen Recycling- und Wertschöpfungsprozesse ab, wie werden autarke Systeme aufgebaut, welche Rolle spielen Nachhaltigkeit und Nachbarschaft? Und welche Potenziale zur Veränderung unserer Lebenswelt liegen den kleinen Häuschen inne?

Samstag, 16 Uhr
Ort: Teeküche / Platz I je nach Wetterlage
kostenfrei, Zugänglichkeit eingeschränkt